Grundwissen für Anleger

Was sind Fonds?

Grundwissen für Anleger: Was sind Fonds?
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Grundwissen für Anleger: Was sind Fonds?

Wir wollen versuchen die Frage "Was sind Fonds?" für Anleger verständlich zu beantworten. anlegerschutz.tv bedankt sich an dieser Stelle bei den Partneranwälten für die Unterstützung! Wer sein Geld in Fonds investieren möchte, der steht oft vor dem Problem, dass er für Beteiligungen an Schiffsfonds, Medienfonds, Immobilienfonds eigentlich sehr viel Knowhow braucht, um richtige Entscheidungen zu fällen. Wer trotzdem Geld investieren möchte, der steigert dadurch seinen Beratungsbedarf und die Vergangenheit hat gezeigt: Je höher der Beratungsbedarf, je höher das Risiko. Daher hier mal die Antwort auf die Frage "Was sind Fonds?", um Anlegern wenigstens die Grundbegriffe näher zu bringen und zu erklären.

Grundsätzlich muss geklärt sein: Um was für eine Anlageform handelt es sich? Aktienfonds investieren z.B. nur in Aktien, Immobilenfonds versuchen, Gewinne aus der erfolgreichen Vermarktung von Immobilien zu ziehen. Rentenfonds investieren in Unternehmens- oder Staatsanleihen, Mischfonds machen von allem etwas. Gemeinsam haben alle diese Fonds nur eins: Sie arbeiten mit Ihrem Geld und die Berater bekommen Provisionen für die Vermittlungen. Dadurch ergibt sich ein grundsätzliches Risiko: Ihr Geld ist nicht grundsätzlich sicher, nur weil Berater die Frage nach dem "Was ist ein Fonds?" so beantworten: "Ein Fonds ist eine sichere Geldanlage, ein Fonds ist wie eine sichere Altersversorgung!" Wir meinen: "Ein Fonds ist immer ein spekulatives Geschäft!"

Was sind Fonds ? - Ein Beispiel: Was ist Immobilienfonds?

Was ist nun die Grundidee eines Fonds? Ein Fonds sammelt Kapital, um damit ein gemeinsames Ziel zu verfolgen und z.B. das gemeinsam investierte Geld zu vermehren. So werden bei Immobilienfonds durch die Verwaltungsgesellschaft Immobilien gekauft oder Baupläne geschmiedet. Diese Einkäufe werden durch das Geld der Anleger finanziert. Wurden mit diesem Geld nicht vermietbare und auch nicht wieder verkaufbare Immobilien angeschaft, so spricht man von "Schrottimmobilien", was als Definition ein besonders Ende der 90-er und Anfang des neuen Jahrtausends dramatisches Anleger-Problem umschreibt. Viele Käufer von Anteilen von Immobilienfonds glaubten den Prognosen der Berater und investierten in nicht zu vermarktende Bauruinen und haben nun im besten Fall mit "Leerstand" zu kämpfen. Oft ergab sich aber auch ein Totalverlust.

Was passiert, wenn aus einem Fonds eine schlechte Kapitalanlage wird?

Wenn der Ertrag hinter den Erwartungen bleibt, dann führt dies oft zu einer Kapitalflucht, die oft von Groß- und Profianlegern eröffnet wird. Anleger versuchen, ihr Geld aus dem Fonds heraus zu ziehen. Hat dies eine konkrete Gefährdung des Fonds zur Folge, kann ein Fonds für eine gewisse Zeit geschlossen werden. Die Verwaltungsgesellschaft hat in dieser Zeit die Möglichkeit, den Fonds zu sanieren und die Liquidität wieder herzustellen. Gelingt dies nicht, droht nach der Öffnung die Insolvenz eines Immobilienfonds. Ein Insolvenzverwalter regelt dann die Verteilung der noch bestehenden Werte. Mir dem Verkauf der Immobilien wird dann der Prozess der Abwicklung vorgenommen.

Anwälte unserer Expertenliste sind nicht nur dafür da, Ihre Schadensersatzklagen zu begleiten. Durch die zur Verfügung Stellung von Informationen halfen unsere Experten auch, notwendige Entscheidungsgrundlagen zu liefern

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