Nach Ablauf der Verjährungsfrist droht Anlegern ein Totalverlust

Medico Fonds (Gebau Bonnfinanz) - letzte Chance vor Verjährung 2011

Anlegerschutzkanzlei Dr. Stoll
Medico Fonds | APO-Bank
Anlegerschutzkanzlei Dr. Stoll

Zahlreiche Medico Fonds der Gebau (unten eine Liste) wurden Anlegern über die Bonnfinanz oder die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (ApoBank) in den 1990er Jahren als sicheres Altersvorsorgemodell verkauft. Anleger der Medico Fonds droht nun ein endgültiger Verlust ihrer Anlage, da viele Ansprüche Ende 2011 endgültig verjähren werden.

Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll berichtet: "Wir vertreten und beraten bereits zahlreiche Anleger der Medico Fonds. Diese berichten immer wieder, dass sie von der Bonnfinanz falsch beraten wurden. Wir werden daher noch in diesem Jahr zahlreiche Verfahren einleiten, um die Ansprüche der Medico Fonds Anleger zu sichern. Es kommen Ansprüche gegen die Bonnfinanz oder die Apobank, aber auch gegen andere Banken, die z.B. die Finanzierung der Medico Fonds der Anleger übernommen haben."

Folgende Bertungsmängel können Schadensersatzansprüche begründen:

  •   Banken haben nicht auf die Nachhaftungspflicht hingewiesen, bei einem Austritt erfolgen kann.
  •   Es wurde nicht erwähnt, dass das Geld derart lange gebunden ist und ein funktionierender Zweitmarkt fehlt.
  •   Das Risiko des Totalverlust wurde nicht erwähnt.
  •   Die Anlage wurde fälschlicherweise als Altersvorsorgemodell verkauft.
  •   Bei einer GbR (gesellschaft bürgerlichen Rechts) kann theoretisch das gesamte Vermögen verloren gehen.
  •   Es wurde nicht auf Provisionen (Kick-Backs) hingewiesen, die Banken erhalten haben.
  •   Ausschüttungen können möglicherweise zurück gefordert werden, was meist in der finanziellen Krise des Fonds geschieht.

Anleger der Medico Fonds sollten dies von einem im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt prüfen lassen. Anleger, die sich schlecht beraten fühlen, sollten dringend handeln, bevor es zu spät ist.
Hier finden sich weitere Informationen: Medico Fonds Infoportal
Autor: Dr. Ralf Stoll, Lahr

Kommentare

Mehr von diesem Autor