Essener Unternehmen bewilligte Inbsolvenzunternehmen 40 Millionen Euro-Kredit
Hat Ferrostaal Interesse an der Solar Millenium AG?
Mit dem Essener Industriekonzern Ferrostaal wird erstmals öffentlich ein möglicher Investor für den insolventen Ökoenergiekonzern Solar Millenium AG gehandelt. Das Unternehmen aus Erlangen hat einiges an Verpflichtungen in die Insolvenz eingebracht. Als einer der größten Gläubiger gilt Ferrostaal. Insolvenzverwalter Volker Böhm bestätigte der "Financial Times Deutschland", dass es verschiedene Investorenangebote gebe, äußerte sich aber nicht zum Thema Ferrostaal.
Von der Pleite sind bis zu 16.000 Kleinanleger betroffen. Sie hatten privates Kapital bei der Solar Millennium AG angelegt. Experten rechnen hier Ansprüche in Höhe von über 200 Millionen Euro hoch. Der gesamte Schuldenstand dürfte wesentlich höher ausfallen.
Sollte sich ein Investor finden wäre dies für die privaten Geldgeber natürlich der beste Weg, angelegtes Geld zu sichern und vielleicht in naher Zukunft sogar auf eine Rendite zu hoffen. Ferrostaal selbst müsste im Rahmen der endgültigen Firmenpleite übrigens 40 Millionen Euro abschreiben. Diese Summe hatten die Essener noch im vergangenen Jahr in die Solar Millenium AG als Darlehen investiert.
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