Fall Bear Stearns macht Gefahren für Zertifikate-Anleger deutlich
Mit der geplanten Übernahme von Bear Stearns durch JP Morgan Chase können die Anleger von den etwa 350 durch Bear Stearns emittierten Zertifikaten zunächst aufatmen - sie erhalten ihre Investitionen zurück. Jedoch sollte dieser Fall wachrütteln. Denn nach Ansicht des Frankfurter Anlegeranwalts Klaus Nieding von der Nieding + Barth Rechtsanwaltsaktiengesellschaft sind sich die wenigsten Zertifikate-Inhaber über die mangelnde Absicherung von Investitionen in Zertifikate hinsichtlich einer etwaigen Insolvenz des Emittenten bewusst.
Anders als etwa bei Investmentfonds, bei denen über die Bildung von Sondervermögen das eingesetzte Kapital insolvenzfest ist, ist das Anlagekapital von Zertifikate-Anlegern im Falle einer Insolvenz des emittierenden Unternehmens nicht hinreichend geschützt. So kann die aktuelle Liquiditätskrise bei Bear Stearns im für den Anleger ungünstigsten Fall dazu führen, dass die Ansprüche der Investoren nicht erfüllt werden können.
Mehr auf www.niedingbarth.de

